Social-Media-Planner: Social-Media-Kampagnen von A bis Z geplant

social media planung

“Gut geplant ist halb gewonnen”. Gleiches gilt auch im Social-Media-Marketing, denn Social-Media-Posts sowie Kampagnen mit Influencer:innen verlangen eine Strategie und Planung. Hier kommen Social-Media-Planner, Social-Media-Planungstools oder Social-Media-Experten ins Spiel, die das Leben eines jeden, der mit Social Media arbeiten will, erleichtern. Doch wie sieht eine erfolgreiche und strukturierte Social-Media-Planung eigentlich aus? Wir erklären dir von A wie “Anfangen mit Brainstorming” bis Z wie “Zeitlich vorprogrammierte Postings” die wichtigsten Schritte in der Social-Media-Planung.

 

Warum brauche ich einen Social-Media-Planner?

Ein Social-Media-Planner ist wie ein Drehbuch - nur dass es sich nicht um einen Videodreh, sondern um ihr Social-Media-Marketing handelt. Social-Media-Planung ist das A und O, wenn du strukturiert vorgehen und ohne Zeitdruck und Stress auf Social Media aktiv sein willst. Als zentraler Leitfaden für dein Social-Media-Marketing siehst du alles auf einen Blick: Welche Beiträge und Kampagnen sind für die kommenden Wochen geplant und was wird dafür benötigt oder was muss ich noch unternehmen? 

Social-Media-Kampagnen mit Influencern:innen wollen zum Beispiel zeitig im Voraus geplant werden, da du vorab in den Austausch treten musst. Ohne einen Plan ist eine strukturierte und qualitative Zusammenarbeit nicht möglich – und schon gar nicht von heute auf morgen. 

Das vorausschauende Planen gibt dir nicht nur Sicherheit, sondern spart viel Zeit! In Echtzeit Posts zu erstellen, ist ein echter Zeitfresser. Nutze die Möglichkeit mit Social-Media-Planungstools plattformübergreifend Posts vorzuplanen und zu terminieren. 

Du wirst sehen: Ideen im Voraus zu sammeln, einen Content-Kalender zu erstellen, kanalübergreifend zu denken und am Ende alle Posts und Kampagnen im Voraus zu planen, macht Social-Media-Marketing um einiges einfacher.

 

1. Social-Media-Planung: Drei goldene Fragen

Bevor du dich fragst, was du posten kannst und eifrig nach Ideen suchst, solltest du diese grundlegenden Fragen für dich beantworten:

  1. Wen will ich mit meinen Posts und Kampagnen erreichen? Definiere ganz genau deine Ziele, Zielgruppe und den “idealen Kunden”.
  2. Wo will ich Content posten? Also auf welchen Social-Media-Kanälen ist deine Zielgruppe präsent: Instagram, Facebook, TikTok, ... ?
  3. Wie oft will ich Posts veröffentlichen? Wie viele Social-Media-Posts oder Influencer-Kampagnen sollen es insgesamt pro Woche / pro Monat sein? Welcher Zeitaufwand ist realistisch?

Diese Fragen musst du natürlich ganz individuell für dich beantworten. Je nachdem wie viel Zeit und Energie du in Social-Media-Marketing stecken kannst und willst, sieht deine Strategie ganz unterschiedlich aus. Erst wenn du diese drei Punkte für dich beantwortet hast, ist es Zeit, in die weitere Social-Media-Planung zu gehen.

 

2. Content Brainstorming

Fans und Follower mit ansprechenden Social-Media-Kampagnen und Beiträgen nachhaltig zu erreichen, ist gar nicht so einfach. Hier und da zu Weihnachten, zum Valentinstag oder zum Tag der Jogginghose ein Post – das wird deine Community kaum begeistern. Deshalb ist das Content-Brainstorming die Basis der Social-Media-Planung, um später kreative und ansprechende Social-Media-Kampagnen zu veröffentlichen, die für Engagement sorgen. 

Wenn du ein Team hast, dann nutze die Kreativität und Ideen aller. Aber bitte dabei nicht den Fokus vergessen: Das Ziel des Brainstormings ist es,  dein Produkt zu highlighten oder die Markenbekanntheit zu steigern.

Hier einige Tipps für effiziente Brainstorming-Techniken im Team, die du dir zunutze machen kannst, um Content-Ideen zu sammeln:

  • Brainwriting: Bei dieser Technik werden die Ideen eines jeden auf Papier gesammelt und danach mehrmals untereinander ausgetauscht. Jede:r kann weitere Ideen und Kommentare hinzufügen. Am Ende werden die gesammelten Ideen gemeinsam diskutiert.
  • Sprinting: Die Ideen sollen spontan kommen und deshalb gibt es eine zeitliche Begrenzung. Der Teamleiter gibt Informationen wie Themenschwerpunkt und die Zeit vor (zum Beispiel fünf Minuten).
  • Fragen statt Antworten: Anstatt Antworten, sollen Fragen zum Thema gesucht werden. Die W-Fragen sind dabei ein guter Ansatz (Wer, Was, Wo, Wann, Warum und Wie).

Falls dir kein Team zur Verfügung steht oder du darüber hinaus noch weitere Quellen für Content-Ideen anzapfen willst, kannst du dir ebenso Hilfe von Tools, wie BuzzSumo holen. Mit dem Social-Media-Brainstorming Tool kannst du die Artikel zu einem Thema sehen, die “viral gehen” und potenzielle Multiplikatoren für deine Inhalte identifizieren. Eine Content-Recherche auf Buzzsumo bietet viel Inspiration für die eigene Social-Media-Planung und den Redaktionsplan. 

 

3. Inspiration und tiefgreifende Content-Recherche

Beim Brainstorming warst du oder dein Team kreativ, ohne sich von äußeren Faktoren beeinflussen zu lassen. Doch im nächsten Schritt geht es genau um diese. Um einen effektiven Social-Media-Planner zu erstellen, solltest du auch folgende Punkte bei der Content-Recherche betrachten:

  • Leistungsstarke Themen und Posts identifizieren: Schau dir deinen vorhandenen Content an und identifiziere die leistungsstärksten Posts oder Inhalte. Das kann nicht nur inspirierend wirken, sondern gibt außerdem ein gutes Gefühl, was bei deiner Zielgruppe besonders gut funktioniert. 
  • Konkurrenzanalyse: Recherchiere bei der Konkurrenz, um dir Inspiration für deine Social-Media-Planung zu holen und es noch besser zu machen.
  • Themen-Recherche auf Instagram und Co.: Schau dir die Artikel/Hashtags zu deinem Produktbereich oder Thema an, um dir Inspiration zu holen.
  • Saison-Denken: Welche Feiertage, Events und Highlights im Jahr eignen sich für deinen Social-Media-Planner?
  • Zielgruppe fragen: Für alle, die eng mit ihrer Zielgruppe in Verbindung stehen, gibt es außerdem die einfache Möglichkeit, die Zielgruppe zu befragen. Frag einfach mal nach, was deine Fans und Follower gern lesen oder sehen würden.


4. Influencer-Kooperation im Content-Plan berücksichtigen

Wenn du über den Tellerrand deines eigenen Social-Media-Profils schauen willst, um mehr Leads und Conversions zu generieren, dann denke bei deinen Content-Ideen auch an Kooperationen mit Meinungsmachern:innen und Multiplikatoren. Das können Social-Media-Influencer:innen auf Instagram und Facebook, Creators auf TikTok oder Produkttester:innen auf YouTube sein. Der Vorteil, andere posten zu lassen: Du erweiterst nicht nur die Bekanntheit deiner Marke, sondern erreichst deine Zielgruppe auf authentischem Weg. 

Vorausgesetzt: Du hast den:die richtige:n Influencer:in ausgesucht, der:die sich mit deinem Produkt identifizieren kann! 

Nicht zuletzt haben Influencer:innen in der Regel eine interaktionsstarke Community, sodass Influencer-Kampagnen oftmals ein hohes Engagement nach sich ziehen. Das wiederum wirkt sich positiv auf deine Markenbekanntheit aus. 

Bedenke in deinem Social-Media-Plan also auch mögliche Kooperationen rund um dein Produkt oder deine Dienstleistung. Dein Unternehmen launcht ein neues Produkt? 

Dann lass es bei Unboxing- Videos oder How-To-Videos von Influencer:innen oder Produkttester:innen vorstellen. Nutze die vielfältigen und kreativen Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit Influencer:innen von Reviews bis Social-Media-Challenges, Gewinnspiele, Rätsel etc. Du hast die Möglichkeit, punktuell mit einem:er Influencer.in zusammenzuarbeiten oder über einen längeren Zeitraum, um ein Brand-Ambassador-Programm aufzubauen.

Tipp: Wenn du bei Social-Media-Kampagnen mit Influencern Unterstützung brauchst, stehen dir bei Hivency persönliche Experten zur Seite, die mit dir die beste Strategie und die Hauptziele deiner Marke besprechen und im Anschluss passende Kampagnen für erfolgreiches Influencer-Marketing festlegen.

 

5. Social-Media-Content Plan erstellen

Jetzt hast du viel Input für deinen Social-Media-Planner gesammelt! Der will nun organisiert werden, und zwar am besten in einem Social-Media-Kalender. Nimm deine gesammelten Ideen und erstelle eine Roadmap für deinen Content und deine Kampagnen. Am besten eignet sich ein grober Marketing-Jahresplan mit Themen, Events, Highlights und Produktänderungen sowie ein detaillierter Redaktionsplan pro Quartal. Solltest du eher zu den kurzfristigen Planern gehören, kannst du auch immer vier Wochen im Voraus deinen Redaktionsplan erstellen. Wichtig ist, dass dein Social-Media-Redaktionsplan übersichtlich ist und folgende Details festgelegt: 

  • Thema des Beitrags + Kurzbeschreibung
  • Autor:in (ggf. Lektor), Influencer:in, Produkttester.in
  • Liefertermin (bis wann müssen Texte, Bilder etc. vorliegen)
  • Geplantes Veröffentlichungsdatum (ggf. auch Uhrzeit)
  • Social-Media-Plattformen, auf denen der Beitrag erscheinen soll
  • Aktueller Status des Beitrags (in Planung, in Freigabe, fertig usw.)
  • Format (Text, Bild, Video, Karussell, etc.)
  • Anhänge (z.B. Bild- oder Videodateien)


6. Tipps für deine Social-Media-Planung

Dein Redaktionsplan steht, aber du fragst dich dennoch, ob deine Social-Media-Strategie aufgeht? Mit folgenden Tipps kannst du dein Instagram oder Facebook-Marketing optimieren: 

  • Häufigkeit der Social-Media-Posts: Poste nicht zu selten, aber auch nicht zu viel. Drei bis vier Beiträge pro Woche sollten das Minimum sein.
  • Optimale Uhrzeit für deine Social-Media-Posts: Für jedes soziale Netzwerk gibt es unterschiedliche Time-Slots, in denen du deine Zielgruppe am besten erreichen kannst und das Engagement überdurchschnittlich hoch ist. Analysiere dafür das Verhalten deiner Fans. In der Analyse-Sektion von Agorapulse kannst du ganz einfach die beste Zeit zum Posten für deine Social-Media-Kanäle ermitteln. Solltest du auf keine Daten zurückgreifen können, dann experimentiere mit verschiedenen Zeiten an verschiedenen Tagen und analysiere die Ergebnisse im Anschluss.
  • Mit anderen kooperieren: Um die Sichtbarkeit deiner Marke oder deines Unternehmens zu erweitern, ist es wichtig, dass du auch mit anderen Social-Media-Akteuren in Verbindung trittst. Indem du mit Nano- und Micro-Influencern arbeitest, kannst du die Bekanntheit deiner Marke über deine eigene Community hinaus steigern.
  • Mit spontanen Posts reagieren: Trotz deines festen Social-Media-Redaktionsplans solltest du immer spontan auf Veränderungen oder aktuelle Ereignisse reagieren.
  • Evergreen-Content: Alte Beiträge, die besonders gut ankamen, kannst du auch reposten.


7. Tools, die bei der Planung von Social Media helfen

Damit du bei deiner Social-Media-Planung den Überblick behältst, gibt es verschiedene Tools, die dich unterstützen, sei es bei der Entwicklung, Planung oder Organisation von Social-Media-Posts und Kampagnen:

  • Organizer-Tools wie Evernote ermöglichen es, Ideen zu sammeln, zu organisieren und im Team zu teilen.
  • Projektmanagement-Tools wie Trello oder Asana helfen ebenfalls mit Boards und Kärtchen deine Ideen festzuhalten und in einem Team zu organisieren.
  • Online Excel-Tabellen wie Google Docs oder Microsoft Excel Tabellen kannst du ebenfalls nutzen, um mit deinem Team einen Social-Media-Planner zu teilen. In einem Tab kannst du einen Content-Kalender erstellen und in einem anderen Tab die Zellen zu einem Redaktionsplan formatieren. In einem dritten Tab kannst du die Content-Ideen sammeln.
  • Social-Media-Planungstools wie beispielsweise Agorapulse sind perfekt, wenn du alles zentral an einem Ort organisieren willst. Neben dem Vorprogrammieren von Posts, einer Social Inbox und einer Analyse- und Reporting-Sektion hast du auch einen Content-Kalender zur Verfügung, indem du deinen Redaktionsplan für dich und dein Team flexibel erstellen kannst. 
  • Tools für Influencer-Kampagnen. Social-Media-Kampagnen mit Externen, wie Influencern:innen und Produkttestern:innen erfordern weitere Schritte, die über das Planen von Posts hinausgehen. Influencer Plattformen wie Hivency helfen, bei den sonst sehr zeitintensiven Kampagnen Zeit zu sparen. Wichtige Schritte zur Umsetzung effektiver Kampagnen werden bei Hivency automatisiert (Suche nach passenden Influencer-Profilen, Qualitätscheck der Profile und des Publikums, Briefing-Templates, ein integriertes Messaging-Tool, Kampagnen Follow-Up, Analyse der KPIs).

8. 3 Abschließende Tipps um Social-Media-Marketing zeitsparend umzusetzen – unser Fazit

  1. Einen einfachen Redaktionsplan erstellen: Wie in diesem Artikel ausführlich dargestellt, ist ein Redaktionsplan für Social Media grundlegend für die Organisation aller Social-Media-Posts. Damit der Content-Plan auch wirklich wertvolle Zeit spart, sollte er einfach zu pflegen und zu lesen sein. Verschiedene Tools, die wir dir im Artikel vorgestellt haben, können dabei helfen.
  2. Vorprogrammieren von Posts: Nutze die Möglichkeit, deine geplanten Posts vorab (kanalübergreifend) zu erstellen und nach einem festgelegten Zeitplan vorzubereiten. Social-Media-Management Tools (SMM-Tools) können dabei helfen! 
  3. Arbeite mit Experten-Tools: Wähle Tools mit Bedacht aus. Wir haben einige vorgestellt. Wichtig ist es, genau abzuwägen, was du benötigst und dich dann für das ideale Setup zu entscheiden.
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