Influencer Marketing Kampagnen: Was machen Unternehmen falsch?

Micro Influencer Marketing Hivency

Influencer-Marketing-Kampagnen sind in den  vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des digitalen Marketings geworden. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt auf die steigende Reichweite deutscher Influencer und neuer Plattformen zurückzuführen. Um Klarheit zu schaffen, haben wir für Sie die drei häufigsten Fehler  zusammengefasst: 

1. Mangelnde Übereinstimmungen

Influencer fokussieren sich wie Unternehmen auf verschiedene Branchen. Deshalb kann es für Konzerne hilfreich sein, sich mit den branchenspezifischen Besonderheiten des Influencers zu befassen. Denn allgemein bekannte Influencern sind kein Garant für Erfolg. So ist darauf zu achten, dass sich der ausgewählten Influencer mit den Unternehmenswerten identifizieren kann und die Community der Zielgruppe entspricht. 

Darüber hinaus werden die Ergebnisse einer Influencer-Marketing-Kampagnen maßgeblich durch die Glaubwürdigkeit der Creators beeinflusst. Aus diesem Grund sollten das öffentliche Auftreten des Influencers und die Markenbotschaft des Unternehmens Hand in Hand gehen.

 

2. Unklare Kampagnen-Ziele

Ein weiterer Fehler, den Unternehmen in der Zusammenarbeit mit Influencern begehen, ist, dass Kampagnen-Ziele nicht ausreichend definiert werden. So können Influencer-Kooperation beispielsweise die Verkaufszahlen oder Bekanntheit der Marke steigern. Andere Kampagnen zielen wiederum auf einen Imagewechsel oder das Schaffen einer digitalen Community ab.

Zur Erfolgsmessung eignen sich KPIs wie Views, Likes, Klicks oder die Anzahl der Follower. Trackable-Links und Promo-Codes bieten zusätzlich die Möglich, das Online-Verhalten der Community zu beobachten und den Absatz zu steigern.

 

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3. Fehlende kreative Freiheit

Die Glaubwürdigkeit eines Influencers ein wichtige Rolle; ebenso wichtig ist die Authentizität. Diese spiegelt sich in Farbauswahl, Schreibstil oder Lebendigkeit der Fotos wider. Die Kreativität des Influencers ist sein USP und der Grund, weshalb sich Creator loyaler Communities erfreuen.

Follower erkennen deshalb auf den ersten Blick, ob es sich bei dem Beitrag um einen Post handelt, der dem Stil des Influencer entspricht. Wenn einem Influencer Inhalte aufgezwungen werden, wird dieser von der Community direkt als "gesponsert" identifiziert.

 

Ziel ist es, eine echte Zusammenarbeit zwischen Influencer und der Marke zu schaffen, indem personalisierte Inhalte erstellt werden, die sowohl an die redaktionelle und ästhetische Linie des Influencers angepasst sind. Dies verstärkt die Vorstellung, dass das Publikum nicht das Hauptkriterium für die Wahl der Influencer ist, sondern die Kompatibilität zwischen den beiden Parteien im Vordergrund steht.

Dieser Spagat ist für den Erfolg einer Influencer-Marketing-Kampagne unerlässlich. Firmen stehen infolgedessen vor der Herausforderung, sich in die Lage des Influencers zu versetzen, seine Identität, Anliegen und Ziele zu verstehen. Aber es ist auch ein entscheidender Moment, der das Image langfristig stärkt. Lösungsansätze und weitere Informationen erhalten Sie hier.