Warum liegen "instagrammable" Restaurants im Trend?

Influencer-Marketing-Kampagnen sind 2019 in allen Branchen anzutreffen. Speziell der Gastronomiesektor hat sich in den vergangen Jahren stark verändert. Verbraucher wählen Restaurants heutzutage nicht nur anhand von Restaurantkritikern oder Reiseführern aus, sondern greifen auf Kundenbewertungen zurück; und der Trend geht hin zum "instagrammable" Kundenerlebnis. 

Instagrammable Restaurants

Das Image eines Restaurants wird maßgeblich von den Bewertungen, Kommentaren und Bildern beeinflusst. Um neue Kunden im digitalen Zeitalter zu erreichen, ist eine makellose online Präsenz unerlässlich, die unter anderem durch den Einsatz von Influencern erzielt werden kann. 

 

Der Mehrwert von Influencern

Influencer erreichen in wenigen Sekunden Tausende von Menschen. Vor allem Micro-Influencer verfügen über ein sehr loyales Following und gelten als authentische Markenbotschafter. Der Grund hierfür ist eindeutig: Sie stehen im engen und regelmäßigen Kontakt mit ihren Abonnenten und sind mit den Kundenwünschen vertraut. Deshalb werden Produktpromotionen weitaus weniger als aufdringliche Werbung, sondern als Mehrwert wahrgenommen.

Sowohl Lifestyle-Influencer und Foodies bieten sich als Kooperationspartner an. Denn Foodies sprechen eine spezifische Zielgruppe an, die auf der Suche nach qualifizierten Restaurantempfehlungen sind. Lifestyle-Influencer ergänzen die Bewertungen durch ansprechende Bilder, die von ihren Followern in weiteren Beiträgen geteilt werden.

 

Wie profitieren Influencer von Kooperationen?

Content Creator weisen je nach Profil eine sehr engagierte und loyale Community auf. Jedoch will diese Community gut unterhalten werden und fordert regelmäßig neue Beiträge. Aus diesem Grund nutzen Influencer Kooperationen, um frischen Content zu produzieren und Inspiration  für zukünftige Postings zu finden. Gastronomie-Kooperationen bieten darüber hinaus den Vorteil, das diese Art von Bildern und Videos besonders hohe Engagement-Rates garantieren.

 

Restaurants werden "instagrammable" 

Influencer suchen überwiegend nach Orten, die "instagrammable" sind. Dies bedeutet, dass der Ort und die Atmosphäre zum Fotografieren und Teilen des Inhalten einladen. Infolgedessen stehen Restaurants vor der  Herausforderung,  ihren Kunden ein einzigartiges Erlebnis zu bieten, das den Austausch über die Netzwerke fördert.

Der Restaurantbesuch der Kunden beginnt bereits am Eingang. Der ideale Ort für eine kurze Story oder ein Gruppenfoto. Deshalb sollte dieser nicht nur einladend gestaltet sein, sondern deutlich im Zentrum eines jeden Bildes stehen. Ein gelungenes Beispiel hierfür bietet der Eingang der Kette Big Mamma:

 

 

Die am Eingang geschürten Erwartungen sind anschließend anhand von einer gut durchdachten Inneneinrichtung zu erfüllen. Keine leichte Aufgabe, die Dekorateure und Innenarchitekten vor eine große Herausforderung stellt. Wie es dennoch gelingen kann, zeigt das Londoner Cafe Jump:

 

 

Doch ein Restaurant, das kulinarisch enttäuscht, wird sowohl in den sozialen Medien als auch in Bewertungsportalen schnell abgestraft. Selbiges gilt für das Anrichten der Speisen. Denn ein liebevoll gestalteter Teller ist nicht immer "instagrammable". Denn eine Kombination aus frischen Farben und verschiedenen Texturen lassen potenziellen Kunden bereits beim Anblick das Wasser im Munde zusammenlaufen:

 

Aufgrund der neuen Kundenwünsche sehen sich immer mehr Restaurant in der Pflicht, sich anhand von User Generated Content von "klassischen" Restaurants abheben. Bistros und Cafés locken potenzielle Kunden durch Social-Media-Beiträge und arbeiten eng mit Influencern verschiedener Größen zusammen, die ihnen hochwertige Bilder und vielversprechende Markierungen versprechen.

Wie sich die Verwaltung von Influencer-Kooperationen dank der Hivency-Plattform zentralisieren lässt, erfahren Sie hier.